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Xirra.net – Es ist einige Zeit vergangen…

Ich habe schon einmal über die Xirra GmbH, mit Sitz in Nürnberg berichtet. Damals waren meine Erfahrungen mit dieser Firma nicht gerade von positiven Ereignissen geprägt. Ich hatte, nachdem das damals alles schief gegangen ist, einen anderen Provider in DECIX nähe für div. Dinge ausgewählt. Anfangs wirklich unglaublich stabil und ohne nennenswerte Probleme. Doch dann wurden die Probleme immer mehr, Stromausfälle, Netzwerkausfälle etc. Ich entschied mich dann nach rund 6 Monaten die Zusammenarbeit mit dem DECIX nahen Unternehmen zu beenden.

Da mich die Xirra GmbH in Bezug auf Geschwindigkeit und Latency überzeugt hat, gab ich der GmbH eine neue Chance. Zuerst der kleinste vServer mit 512MB RAM und 1TB Traffic. Lief und läuft wie eine 1 bisher. Schnell, in Bezug auf I/O, Netzwerk und Feeling. 512MB RAM waren mir dann jedoch zu wenig. Auf die Frage, ob der vServer (KVM) in den nächst höheren Tarif angehoben werden kann, bekam ich als Antwort dass es leider nicht möglich ist (Dachte ich mir, ist ja auch (Gott sei Dank) kein OpenVZ). Mir wurde jedoch der nächst größere vServer vorab zur Verfügung gestellt, so kann eine softe Migration erfolgen. Wie ich damals schon in meinem Blogpost zur Xirra GmbH schrieb, Service und die Nähe zum Kunden wird dort wirklich groß geschrieben! Die technischen Dinge sind bisher alle einwandfrei. Ich denke mit dem vServer ein neues Zuhause für div. Dinge gefunden zu haben.

Meine Erfahrungen mit dem Dedicated Server, dem fiesen Montagsserver, waren, soweit ich das heute sagen kann, ziemlich sicher ein sehr tragischer Einzelfall. Wer gute vServer (auch Dedicated Server) und vernünftige Preise in einem hochwertigen und modernen (IPv6) Netzwerk sucht, der wird bei Xirra.net meiner Meinung nach sicher glücklich. Ja, es gibt noch Hoster und Provider die preiswerte Produkte mit sehr hoher Verfügbarkeit bieten können. Xirra ist hier sicher nicht alleine vertreten, es ist jedoch sehr schwer geworden solche noch zu finden.

XQuartz Mountain Lion “Color Depth” Bug mit RDesktop

Da hat mich seit einigen Tagen ein ziemlich fieser Bug aufgeregt… vieleicht habt ihr es auch schon bemerkt oder fallt irgendwann noch darüber. Wie ihr sicher wisst, gibt es keinen X11 Server mehr von Apple, man muss unter Mountain Lion auf das freie Gegenstück XQuartz zurückgreifen. Gesagt getan, die aktuelle RC (2) runtergeladen, installiert und gleich einen Testlauf gestartet. Ich benutze über ein FirmenVPN “rdesktop” unter Linux um von der Ferne einen Windows Terminalserver anzuzeigen. Was passiert? Klar, nicht das gewohnte sondern das Fenster war etwas wirr…
Das Bild ist total verzogen, die Farben etwas auf Drogen und an ein gezieltes klicken ist nicht mal im Ansatz zu denken. Also was tun? Ich hab erst mal die XQuartz Version in Verdacht gehabt und anstelle der Development Version auf die Stable runter installiert. Keine Besserung, selbes Problem. Also eine andere RDesktop Version (Aktuell ist bei uns 1.7.1) getestet. Auch keine Besserung. Dann hab ich noch eine ganz alte, 1.4.x, gefunden und siehe da, Fenster war zwar winzig da keine Parameter mitgegeben aber es ging. Moment mal, keine Parameter mitgegeben? Das Problem war also in den Parametern. Gesucht und gefunden. XQuartz hat scheinbar ein Problem mit der Farbtiefe bei RDesktop. Diese ist bei uns per Default auf “-a 16” also 16 Bit Farbtiefe gestellt. Mag XQuartz bei RDesktop, egal welche Version (!) überhaupt nicht und verweigert seinen Dienst mit dem hier gezeigten Bild.

NIS (ypserv / libtirpc) Broadcast Problem on CentOS 6

Maybe someone of you have those problems too. The NIS service on CentOS 6 x86_64 is not working properly, means no client (OS X, FreeBSD or Linux) ever receives a ACK packet from the ypserv service on CentOS 6.x servers. After searching on RedHat / CentOS bugtracker i found out that its a problem with the libtirpc library. There was a patch and some RPM packages for Fedora offered but not for CentOS. I build it for CentOS 6.3 x86_64. Actual there is no fix directly from RedHat or CentOS, so you can download that two Packages from here install it with “yum localinstall libtirpc-*” and restart your Machine. The broadcast from ypserv should then working fine again and all Clients should receive ACK packages from it.

Only CentOS 6.3 and x86_64 Packages available, if you need i386 or a older CentOS version, let me know in the comments.

libtirpc-0.2.1-7.SHADE.el6.x86_64.rpm (SHA1 3e451398b2193ad8127463dbaffa57c33f672db5)
libtirpc-devel-0.2.1-7.SHADE.el6.x86_64.rpm (SHA1 26c7b859c9502e4231145aebe09804a330f60b3f)

Stand der Dinge…

Ihr… seid….alle….wahnsinnig!
Als privater Blog mit ein paar Apple Betas gestartet muss ich in den Monitoring Statistics das Grauen entdecken. Ihr habt das erste mal die 1Gbit Grenze geknackt! Lange hält das der arme Server nicht mehr durch! Froh bin ich, wenn der Berglöwe endlich rausgelassen wurde! 😉

Zur allgemeinen Info, da immer wieder Fragen aufkommen: Ich speichere grundsätzlich keine Logs länger als 24 Stunden (Damit im Fehlerfall zumindest nachvollzogen werden kann was passiert ist), das gilt für Access als auch für Error Logfiles. Nicht weil ich etwas zu verbergen hätte, sondern weil ich die Privatsphäre meiner Besucher, egal welcher Herkunft und Absicht, nicht ignoriere. Es wird schon genug gesammelt und aufgezeichnet…

ElementaryOS – Interessantes Desktopkonzept

Manche werden sagen, ja das ist doch nichts anderes als ein OS X Port für Ubuntu. Nun, ich sehe das ähnlich aber warum denn eigentlich nicht? Ich finde dieses Design gelungen und hoffe dass die Menschen hinter dem Projekt viel Zustimmung bekommen und ihre Vorstellung, von einem besseren Desktop (Man sehe sich nur das, augenscheinlich wirren Köpfen entsprungene, Windows 8 Metro Design an) vorangetrieben und supported wird. Hier ein Video des sehr eleganten und Userfreundlichen Elementary OS Desktops:

Link: Elementary OS

OCZ Vertex 3 Firmware Update in MacBookPro8,2 (Update)

Es hat mich Tage gekostet meine Vertex 3 in diesem Macbook Pro von 2011 auf den neusten Firmware Stand zu bringen! Keine große Leistung von OCZ, hier kein vernünftiges Tool für OS X zur Verfügung zu stellen. Wie auch immer, hier eine kurze Anleitung wie man mit einem Ubuntu 12.04 die Firmware auf den aktuellsten Stand bekommt. Problem ist EFI in Verbindung mit den beiden Grafikkarten des MacBook’s – Mein Macbook wollte nicht über den Shelleintrag “fb conflicting fb hw usage radeondrmfb vs efi vga” hinaus booten. Zumindest nicht über die Standardeinstellungen eines Live Ubuntu Bootvorgangs hinaus.

Einzelne Schritte, ausgeführt auf einem Mac:

  1. Unetbootin runterladen
  2. Ubuntu 12.04 runterladen
  3. USB Stick mit min. 1GB Kapazität einstecken und mit FAT, MBR und einer Partition formatieren
  4. Mittels unetbootin Ubuntu 12.04 auf den Stick laden
  5. Mit gedrückter ALT Taste den Stick am Macbook booten
  6. Im Grub Menü auf den Live Boot Eintrag gehen und “E” zum editieren drücken
  7. Die Einträge “quiet” und “splash” löschen dafür “nomodeset” eintragen und mit F10 booten
  8. Nachdem Ubuntu jetzt in die Shell gebootet hat LAN Kabel anschließen (Config am besten mit DHCP im Netz) und folgendes ausführen:

Das sollte eure Vertex nun erfolgreich auf den aktuellsten Firmwarestand bringen. Ich hab das nur für MacBookPro8,2 und Ubuntu 12.04 64Bit getestet. Ich denke es sollte aber auch mit den anderen Macbooks klappen. Eine komplette Ubuntu Version ist hier sicher “zu groß” und eigentlich nicht nötig, ich hab aber irgendwann die Lust verloren weiter zu suchen, so klappt es erst mal. Vieleicht erstelle ich ein schlankes USB Stick Image das bereits fertig ist, mal sehen 😉

Update 03.06.2012: Das Update hat in der Tat einige Änderungen mitgebracht. Seit dem Update keinerlei Beachballs mehr, keine Lags und insgesammt fühlt sich das MBP sehr flink an. Ich empfehle jedem das Update der Firmware durchzuführen!

Kurztipp: Partitionen größer 2TB unter Linux mit Parted

Es gibt Dinge die merke ich mir einfach nicht, egal wie oft ich Sie schon eingetippt habe, dazu gehört, wie auch SSL, die Partition von Festplatten mit Partitionen größer 2TB. Diese müssen mittels GPT partitioniert werden.

Disklabel
(GPT ist hier nötig)

Unit / mkpart (Unit Größe hier in Prozenzangaben)

Unit / mkpart (Unit Größe hier in TB – Terrabyte)

Prüfen und verlassen

Das wars auch schon, jetzt kann die Platte mit mkfs.ext4 oder einem anderen Filesystem formatiert und eingehängt werden.

ZeroBin oder Crypted Web Paste (http://sp.shade.sh)

Gerade gabs einen Artikel auf Heise zum Thema “Crypted Pastes”.
Ich zitiere hier mal die Developer Website mit den wichtigsten Punkten:

  • FAST
  • Brain-dead easy to use: Paste text, click “Send”, share the URL.
  • Data compressed and encrypted in the browser before sending to server. Uses 256 bits AES.
  • Server has zero knowledge of data being stored. Your data is safe even in case of server breach or seizure.
  • Expiration (never, 10 minutes, 1 hour, 1 day, 1 month, 1 year).
  • Automatic conversion of URLs into clickable links (http, https, ftp and magnet).
  • On-demand short URLs.
  • Single button to clone an existing paste.
  • Size limiting: 2 Mb per paste (of compressed and encrypted data – cleartext data can be larger).

Ich hab die neue, vielversprechende Software mal als Test unter

http://sp.shade.sh
https://sp.shade.sh (CACert SSL)

zur Verfügung gestellt. Ihr könnte damit Pastes verschlüsselt auf meinem Server ablegen, auch ich habe keinen Zugriff auf die Pastes da der Verschlüsselungskey nicht mit an den Server übertragen wird sondern bei euch im Browser generiert, der Content ver- und entschlüsselt wird. Super Sache wie ich finde, testet mal fleißig!

Hinweis: Keine Links zu illegalen Dingen darüber verbreiten! Gemeint sind Kinderporno(links), Nazischwachsinn oder sonstige Dinge die nicht in den Altag gehören!

PS: Ich speichere keine Logs und somit auch keine Referer die u.U. Links oder die Passphrase enthalten.

IPv6 Stateless Config mit CentOS / RedHat 6.x

Manchmal verstehe ich die unterschiedlichen Methoden der diversen Linux Distrubitionen nicht. Es scheint wirklich so als würden noch ziemliche Differenzen in der Implementierung von IPv6 in den verschiedenen Linux Versionen herrschen. Einen richtigen Standard gibt es wohl noch nicht…

Warum reicht es z.B. bei RedHat / CentOS nicht, einfach in die sysctl.conf folgendes einzutragen:

um die automatische IPv6 Config mit einem im Netz befindlichen RADVD Server zu unterbinden? Mir ist es mit diesen Optionen auf einem CentOS 6.2 Server nicht gelungen ihn von automatischen IPv6 Adressen fernzuhalten. Erst die Option

im File /etc/sysconfig/network-scripts/ifcfg-<InterfaceName> hat dann das gewünschte Ergebnis gebracht… kann mich jemand aufklären warum das nicht schon mit den sysctl Einträgen funktioniert?

Proxmox + Zusätzliche IP’s im KVM Mode

Ich vergesse es immer wieder, daher schreib ich es mal nieder. Es ist schon manchmal ein Kampf mit Proxmox und den zusätzlichen IP’s der jeweiligen Hoster klar zu kommen. Jeder macht es anders, egal ob Hetzner, OVH, Xirra, Serverloft oder meine osteuropäischen Freunde 😉

Als erstes sollte man ganz klar wissen: Jeder gängige Provider sollte zufällig generierte MAC Adressen verwerfen und den Zugriff darüber sperren, deshalb ist eine Config nur im Routed Mode zuverlässig benutzbar, auf NAT und andere Modelle gehe ich hier nicht ein.
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